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Leadership Development Programm entwickeln: So geht’s

Gute Führungskräfte fallen nicht vom Himmel, und ein Zwei-Tages-Seminar macht aus einem Teamleiter noch keine Führungspersönlichkeit. 

Wer Führung im Unternehmen wirklich stärken will, kommt an einem durchdachten Leadership Development Programm nicht vorbei: Einem strukturierten Fahrplan, der aus Potenzial echte Führungskompetenz macht. 

Dieser Artikel zeigt dir Schritt für Schritt, wie du ein solches Programm aufbaust. Egal, ob du deine eigenen Führungskräfte entwickelst, als Trainer oder Coach Programme für deine Kunden gestaltest oder Führung über mehrere Standorte hinweg skalierst.

Gepostet am
Aug 25, 2026
Geschrieben von
Eliz- Produktvermarkter

Was bedeutet Leadership Development? 

Leadership Development bezeichnet die systematische Entwicklung von Führungskompetenzen. Gemeint ist der gezielte Aufbau von Fähigkeiten, Haltungen und Verhaltensweisen, die wirksame Führung überhaupt erst ausmachen.

Der Kerngedanke dahinter: Führung ist erlernbar. Niemand wird als perfekte Führungskraft geboren, aber fast jeder kann die entscheidenden Kompetenzen entwickeln, vorausgesetzt, die Entwicklung ist strukturiert und wird begleitet. Genau hier liegt der Unterschied zwischen "mal ein Seminar buchen" und einem echten Programm.

Für Unternehmen ist das mehr als ein Nice-to-have. Starke Führung entscheidet über Mitarbeiterbindung, Innovationskraft und darüber, wie gut eine Organisation mit Wandel umgeht.

Wer Führungskräfte gezielt entwickelt, baut sich eine verlässliche Talent-Pipeline auf, statt Führungspositionen im Ernstfall hektisch von außen besetzen zu müssen.

Was gehört zur Führungskräfteentwicklung?

Zur Führungskräfteentwicklung gehören zwei Ebenen: 

  1. die Kompetenzen, die entwickelt werden

  2. und die Formate, mit denen das geschieht.

Auf der Kompetenzebene stehen selten Fachthemen im Vordergrund, die bringen die meisten Führungskräfte schon mit. 

Entscheidend sind die überfachlichen Fähigkeiten:

  • Selbstführung und emotionale Intelligenz: Die eigenen Reaktionen kennen, unter Druck klar bleiben, empathisch auf andere eingehen

  • Kommunikation: Feedback geben, schwierige Gespräche führen, Orientierung schaffen

  • Entscheidungsfindung: Unter Unsicherheit handlungsfähig bleiben und Verantwortung übernehmen

  • Veränderungs- und Konfliktmanagement: Wandel aktiv gestalten und Spannungen konstruktiv lösen

Auf der Formatebene kombinierst du je nach Ziel unterschiedliche Bausteine, z. B.: 

  • klassische Trainings und Workshops

  • individuelles Coaching

  • 360°-Feedback zur Standortbestimmung 

  • mehrmodulige Programme, die über Monate laufen

  • etc.

Erst das Zusammenspiel macht den Unterschied. Ein isoliertes Training verpufft, ein aufeinander abgestimmter Mix bleibt hängen.

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Ein Leadership Development Programm entwickeln: Schritt für Schritt

Genug Theorie. So baust du ein Programm auf, das im Alltag tatsächlich etwas bewegt: 

Schritt 1: Bedarf analysieren und Ziele festlegen

Bevor du über Inhalte nachdenkst, klärst du das Warum. Welches konkrete Problem soll das Programm lösen? Ein Unternehmen, das schnell wächst und plötzlich Dutzende neue Teamleads hat, braucht etwas anderes als eine etablierte Organisation, die ihre nächste Führungsgeneration aufbauen will.

Leite die Ziele direkt aus der Unternehmensstrategie deiner Firma (oder deines Kunden) ab und mach sie messbar. 

Statt „bessere Führung“ also lieber: „Die Fluktuation in den ersten 12 Monaten unter neuen Führungskräften um 20 % senken.“ Ein klares Ziel ist später dein Maßstab dafür, ob sich das Programm gelohnt hat.

Schritt 2: Zielgruppe und Kompetenzmodell bestimmen

Definiere, wen du entwickelst: Angehende Führungskräfte, das mittlere Management oder die Top-Ebene? Die Bedürfnisse unterscheiden sich stark. 

Nachwuchskräfte brauchen Grundlagen und Sicherheit, erfahrene Führungskräfte eher strategische Reflexion und neue Perspektiven.

Auf dieser Basis legst du ein Kompetenzmodell fest, also die konkreten Fähigkeiten, die jemand in dieser Rolle beherrschen soll. 

Das Modell ist das Rückgrat des gesamten Programms, denn es bestimmt, welche Inhalte du auswählst und woran du später Fortschritt misst. Ohne Kompetenzmodell wird jedes Programm beliebig.

Schritt 3: Lernformate und Methoden wählen

Jetzt füllst du das Programm mit Leben. Der wirksamste Ansatz ist in der Regel Blended Learning, die Kombination aus Präsenz, digitalem Lernen und Praxis.

Eine bewährte Faustregel ist das 70-20-10-Prinzip: Rund 70 % der Entwicklung passieren durch echte Herausforderungen im Job, 20 % im Austausch mit anderen, 10 % in formalen Trainings.

Übersetzt heißt das: Setz nicht alles nur auf Seminare. Kombiniere kompakte Trainingsmodule mit Coaching, kollegialer Beratung, konkreten Praxisprojekten und digitalen Lerneinheiten, die deine Führungskräfte flexibel absolvieren können. 

Schritt 4: Programm ausrollen und in den Führungsalltag integrieren

Der häufigste Knackpunkt: Das Gelernte bleibt im Seminarraum. Damit Wissen zu verändertem Verhalten wird, muss der Transfer in den Alltag von Anfang an mitgedacht werden.

Plane deshalb feste Anwendungsphasen zwischen den Modulen, in denen deine Führungskräfte das Gelernte direkt ausprobieren. Binde die jeweiligen Vorgesetzten ein, damit sie den Prozess unterstützen statt zu blockieren. 

Und mach das Programm zu einem sichtbaren Commitment des Managements. Nichts signalisiert Bedeutungslosigkeit so schnell wie ein Programm, das die Führungsspitze selbst ignoriert.

Schritt 5: Wirksamkeit messen und weiterentwickeln

Ein Leadership Development Programm ist nie „fertig“. Miss von Anfang an, ob du deine in Schritt 1 gesteckten Ziele erreichst, über KPIs wie Mitarbeiterzufriedenheit, Fluktuation, interne Beförderungsquoten oder 360°-Feedback vor und nach dem Programm.

Nutze die Ergebnisse, um nachzuschärfen: 

  • Welche Module wirken?

  • Welche nicht? 

  • Wo hakt der Transfer? 

Ein gutes Programm entwickelt sich mit jeder Durchführung weiter, so wird aus einem einmaligen Projekt ein dauerhafter Bestandteil deiner Führungskultur.

Skalierbare Programme: Führungskräfteentwicklung für die ganze Organisation

Ein Pilotprogramm für 10 Führungskräfte ist überschaubar. Aber was, wenn du 100 oder 200 Führungskräfte über mehrere Standorte hinweg entwickeln willst, mit begrenztem Budget und einem kleinen HR-Team? Oder als externer Consultant für ein Unternehmen? Genau hier scheitern viele gute Konzepte an der Realität.

Der Schlüssel zur Skalierung ist, den persönlichen, ressourcenintensiven Teil des Programms von dem zu trennen, was sich standardisieren und digitalisieren lässt.

Grundlagenwissen, Selbstlerneinheiten, Wissenschecks und Onboarding neuer Führungskräfte laufen über eine digitale Lernplattform: Jederzeit, ortsunabhängig und in gleichbleibender Qualität. 

Die wertvolle Präsenzzeit reservierst du für das, was wirklich Menschen braucht: Coaching, Austausch, Reflexion.

So bekommst du beides: Konsistenz, jede Führungskraft durchläuft dieselben Grundlagen, egal ob in Berlin oder Singapur, und Flexibilität, weil sich jeder im eigenen Tempo entwickelt. Neue Führungskräfte kannst du automatisiert onboarden, statt jedes Mal bei null anzufangen.

Mit einem Lernmanagement-System wie EasyLMS rollst du dein Leadership Development Programm skalierbar über die gesamte Organisation aus:

  • standardisierte Module

  • automatisiertes Onboarding

  • messbare Ergebnisse.

Häufige Fehler bei der Führungskräfteentwicklung 

Auch mit gutem Konzept gibt es ein paar Klassiker, die Programme scheitern lassen:

  • Das Gießkannenprinzip: alle bekommen dasselbe, unabhängig von Rolle und Bedarf. Ergebnis: Für die einen zu oberflächlich, für die anderen irrelevant.

  • Kein Praxistransfer: das Programm endet mit dem letzten Seminartag, und der Alltag holt alle wieder ein. Ohne Anwendungsphasen und Begleitung verpufft die Wirkung.

  • Keine Erfolgsmessung: wer nicht misst, kann nicht steuern und muss den Nutzen des Programms jedes Jahr aufs Neue rechtfertigen.

  • Fehlende Rückendeckung von oben: wenn das Top-Management das Programm nicht sichtbar mitträgt, nehmen es die Teilnehmenden nicht ernst.

Die gute Nachricht: Alle 4 lassen sich vermeiden, wenn du die fünf Schritte oben ernst nimmst, besonders die klaren Ziele, den Transferfokus und die Messung.

Dein Leadership Development Programm mit EasyLMS umsetzen

Ein gutes Konzept ist die halbe Miete. Die andere Hälfte ist die Umsetzung, und genau hier bringt dir ein Lernmanagement-System die Struktur, die aus dem Plan ein laufendes Programm macht. Mit EasyLMS baust du deine Führungskräfteentwicklung einmal auf und verwaltest sie in einem zentralen Lernportal, ob für dein eigenes Team oder für die Unternehmen, die du als Coach oder Berater betreust.

Konkret kannst du damit:

  • Assessments und Wissenschecks erstellen, um den Entwicklungsstand deiner Führungskräfte zu erfassen

  • Workshops, Schulungen und ganze Akademien mit individuellen Lernpfaden je Zielgruppe aufsetzen

  • verschiedene Führungsebenen oder Kundenprojekte in getrennten Gruppen sauber organisieren

  • alles DSGVO-konform abbilden, egal wie viele Führungskräfte oder Kunden dazukommen

Hier kannst du EasyLMS kostenlos testen.

Was enthält Leadership Development?
Was gehört zur Führungskräfteentwicklung?
Wie lange dauert es, ein Leadership Development Programm aufzubauen?
Wie misst man den Erfolg eines Leadership Development Programms?
Was kostet ein Leadership Development Programm?

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