Kompetenzlückenanalyse: Ein praktischer Leitfaden (+ kostenlose Vorlage)
Ein neuer Kunde beauftragt Sie mit der Schulung seines Teams. Er weiß, dass etwas nicht stimmt, und wünscht sich ein Schulungsprogramm. Wenn Sie dieses Programm jedoch entwickeln, ohne zu wissen, was tatsächlich fehlt, handeln Sie nach Vermutungen. Und Kunden bezahlen nicht für Vermutungen. Hier kommt eine Kompetenzlückenanalyse ins Spiel. So finden Sie genau heraus, was die Mitarbeiter Ihres Kunden bereits können, was sie noch können müssen und wo die Lücke dazwischen liegt. In diesem Artikel erläutern wir Ihnen, was eine Kompetenzlückenanalyse ist, führen Sie durch einen praktischen 4-Schritte-Prozess, stellen Ihnen ein Beispiel aus der Praxis vor und stellen Ihnen eine kostenlose Vorlage zur Verfügung, die Sie bei Ihren Kunden einsetzen können.
- Was ist eine Kompetenzlückenanalyse?
- Warum sollten Sie als Berater oder Schulungsanbieter eine Kompetenzlückenanalyse durchführen?
- So führen Sie eine Kompetenzlückenanalyse in 4 Schritten durch
- Beispiel für eine Kompetenzlückenanalyse: Eine Beratungsfirma in der Praxis
- So berichten Sie Ihrem Kunden die Ergebnisse der Kompetenzlückenanalyse
- Laden Sie Ihre kostenlose Vorlage zur Kompetenzlückenanalyse herunter
- Bieten Sie gezielte Schulungen mit Easy LMS an
Inhaltsverzeichnis
- Was ist eine Kompetenzlückenanalyse?
- Warum sollten Sie als Berater oder Schulungsanbieter eine Kompetenzlückenanalyse durchführen?
- So führen Sie eine Kompetenzlückenanalyse in 4 Schritten durch
- Beispiel für eine Kompetenzlückenanalyse: Eine Beratungsfirma in der Praxis
- So berichten Sie Ihrem Kunden die Ergebnisse der Kompetenzlückenanalyse
- Laden Sie Ihre kostenlose Vorlage zur Kompetenzlückenanalyse herunter
- Bieten Sie gezielte Schulungen mit Easy LMS an
Was ist eine Kompetenzlückenanalyse?
Eine Qualifikationslückenanalyse ist ein strukturiertes Verfahren, um die Diskrepanz zwischen den derzeit vorhandenen Qualifikationen der Mitarbeiter und den Qualifikationen zu ermitteln, die sie benötigen, um ihre Aufgaben erfolgreich zu erfüllen oder bestimmte Ziele zu erreichen. Sie zeigt Ihnen auf, was fehlt, bei wem diese Lücke besteht und wie groß diese Lücke ist.
Hier ein kurzes Beispiel
Ein Logistikunternehmen stellt fest, dass sein Kundenservice-Team immer länger braucht, um Beschwerden zu bearbeiten. Man geht davon aus, dass das Team ein Kommunikationstraining benötigt. Eine Kompetenzlückenanalyse deckt jedoch das eigentliche Problem auf: Die Mitarbeiter kennen den Produktkatalog nicht gut genug, um Fragen souverän zu beantworten. Die Lücke lag also nie in der Kommunikation, sondern im Produktwissen. Ohne die Analyse hätte das Training völlig am Ziel vorbeigeschossen.
Die meisten Leitfäden zu diesem Thema richten sich an interne Personalabteilungen. Dieser hier richtet sich an Sie: den Berater oder Schulungsanbieter, der für Kunden Analysen von Kompetenzlücken durchführt. Der Blickwinkel ist ein anderer, ebenso wie die Prioritäten.
Schulungen einfacher verwalten, optimieren und skalieren – mit Easy LMS!
Demo buchenWeniger Verwaltung, mehr Zeit füs Wesentliche
Mit unserer Academy automatisierst du Aufgaben wie Einladungen, Zertifikate und Berichte. So bleibt dir mehr Zeit für die Arbeit, die wirklich wichtig ist.
Skaliere deine Schulungsangebote mühelos
Betreue mehrere Kunden gleichzeitig, ohne im Verwaltungsaufwand unterzugehen oder dein Budget zu sprengen.
Behalte deine Kosten im Griff
Unsere Preisgestaltung ist einfach, planbar und skalierbar. Du zahlst keine zusätzlichen Gebühren pro Teilnehmendem und kannst Schulungen flexibel ausbauen, ohne dass die Kosten explodieren. Außerdem können du und deine Kunden jederzeit online auf alle Inhalte zugreifen.
Warum sollten Sie als Berater oder Schulungsanbieter eine Kompetenzlückenanalyse durchführen?
Bei der Durchführung einer Kompetenzlückenanalyse geht es nicht nur darum, einen Bericht zu erstellen. Für Berater und Schulungsanbieter ist dies ein strategischer Schritt, von dem sowohl Sie als auch Ihre Kunden profitieren. Folgendes eröffnet sich Ihnen dadurch:
Begründen Sie Ihre Schulungsmaßnahmen mit Daten. Anstatt ein allgemeines Schulungspaket anzubieten, legen Sie konkrete Belege vor. Kunden sind weitaus eher bereit zu investieren, wenn sie genau erkennen können, welche Lücken Sie schließen werden.
Entwerfen Sie Schulungen, die wirklich etwas bewirken. Gezielte Schulungen sind einer Einheitslösung überlegen. Wenn Sie wissen, auf welchem Niveau Sie ansetzen müssen, bleibt der Umfang überschaubar und die Ergebnisse lassen sich konkret umsetzen.
1. Individuell
Diese Ebene konzentriert sich auf einen einzelnen Mitarbeiter und vergleicht dessen aktuelle Fähigkeiten mit den Anforderungen seiner Position. Dies ist der richtige Ansatz, wenn ein Mitarbeiter hinter den Erwartungen zurückbleibt, eine neue Position übernimmt oder für eine Beförderung in Betracht gezogen wird.
2. Team
Hier betrachten Sie das gesamte Team und prüfen, ob die Gruppe insgesamt über die richtige Kombination an Kompetenzen verfügt, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Dies ist besonders nützlich, wenn ein Team ein neues Projekt übernimmt, neue Technologien einführt oder umstrukturiert wird.
3. Organisationsebene
Die umfassendste Sichtweise: die Abgleichung der Kompetenzen im gesamten Unternehmen mit dessen strategischen Zielen. Diese Ebene ist vor allem für Berater relevant, die bei der Personalplanung, bei Transformationsprogrammen oder beim langfristigen Kompetenzaufbau beraten.
Nachdem der Umfang nun klar ist, wollen wir uns dem eigentlichen Prozess zuwenden.
So führen Sie eine Kompetenzlückenanalyse in 4 Schritten durch
Eine gute Kompetenzlückenanalyse folgt einem strukturierten Prozess. Überspringen Sie einen Schritt, und die Ergebnisse werden ungenau. So gehen Sie richtig vor.
Schritt 1: Definieren Sie den Umfang und das Unternehmensziel
Beginnen Sie stets mit dem Ziel des Kunden, nicht mit den Kompetenzen. Die Kompetenzen kommen später – zunächst müssen Sie wissen, wie Erfolg für den Kunden aussieht.
Stellen Sie dem Kunden Fragen wie:
Welches Geschäftsergebnis möchten wir verbessern? (z. B. Verkürzung der Bearbeitungszeit bei Beschwerden, Erhöhung der Compliance-Erfüllungsquote, Erreichen eines Umsatzziels)
Welches Team, welche Abteilung oder welche Rollen sind beteiligt?
Wie sieht der Zeitplan für die Schließung der Lücke aus?
Wie werden wir den Erfolg messen?
Tipp: Lassen Sie sich das Ziel vom Entscheidungsträger des Kunden schriftlich bestätigen, bevor Sie fortfahren.
Dieses Dokument dient Ihnen als Maßstab für alle weiteren Schritte und als Nachweis am Ende der Schulung.
Schritt 2: Ermitteln Sie die erforderlichen Kompetenzen
Erstellen Sie nun eine Liste der Kompetenzen, die erforderlich sind, um das soeben definierte Ziel zu erreichen. Seien Sie dabei konkret. „Kommunikation“ ist keine Kompetenz, „das Verfassen eines klaren Vorfallsberichts“ hingegen schon.
Einige Punkte, die Sie beachten sollten:
Kombinieren Sie Hard Skills und Soft Skills. Auch Soft Skills wie Anpassungsfähigkeit, kritisches Denken und kreative Problemlösung werden von Arbeitgebern geschätzt. Konzentrieren Sie sich also nicht ausschließlich auf technische Fähigkeiten.
Legen Sie Kompetenzstufen fest. Verwenden Sie eine klare Skala (1–5 oder Anfänger, Mittelstufe, Fortgeschrittene, Experte) und definieren Sie, wie jede Stufe in der Praxis aussieht. Dies ist wichtig, da ein Team aus zehn Anfängern in einer entscheidenden Kompetenz ein völlig anderes Problem darstellt als ein Team mit drei Experten. Eine Liste, die den Kompetenzgrad nicht erfasst, lässt diesen Unterschied nicht erkennen.
Unterscheiden Sie zwischen kritischen und nicht-kritischen Fähigkeiten. Wenn einem Mitarbeiter eine Fähigkeit fehlt, er die Arbeit aber dennoch erledigt, ist sie nicht-kritisch. Fehlt die Fähigkeit und leidet die Arbeitsqualität darunter, ist sie kritisch. Konzentrieren Sie Ihre Analyse auf die kritischen Fähigkeiten.
Schritt 3: Messen Sie den aktuellen Kompetenzstand
An dieser Stelle kommen die meisten Berater und Schulungsanbieter ins Stocken – und hier sparen Ihnen die richtigen Tools Tage an Arbeit.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Kompetenzen zu messen:
Online-Assessments und Quizze. Dies ist bei weitem die skalierbarste Methode, insbesondere wenn Sie 50, 200 oder 500 Personen bei mehreren Kunden bewerten. Ein gut konzipierter Prüfung kann die Teilnehmer in jedem erforderlichen Kompetenzbereich bewerten und genau aufzeigen, wo Defizite bestehen. Plattformen wie Easy LMS ermöglichen es Ihnen, Prüfungsfragen nach Kompetenzen zu kategorisieren, sodass Sie Lücken automatisch erkennen, sobald die Teilnehmer den Test absolvieren.
Selbsteinschätzungen und Umfragen. Nützlich, um zu erfassen, wie sicher sich Mitarbeiter fühlen, jedoch für sich genommen unzuverlässig. Menschen neigen dazu, sich selbst zu überschätzen oder zu unterschätzen.
Beurteilungen durch Vorgesetzte oder Führungskräfte. Diese liefern wertvolle Einblicke, insbesondere hinsichtlich der tatsächlichen Leistung im Arbeitsalltag, lassen jedoch häufig die Kompetenzen außer Acht, die Mitarbeiter außerhalb ihrer formellen Aufgabenbereiche entwickelt haben.
Interviews und Fokusgruppen. Zeitintensiver, aber reich an qualitativen Erkenntnissen. Gut geeignet für Führungspositionen oder komplexe Kompetenzbereiche.
Daten aus Leistungsbeurteilungen. Wenn der Kunde bereits darüber verfügt, nutzen Sie diese. Vorhandene Beurteilungen können Muster aufzeigen, für deren Aufdeckung Sie andernfalls Wochen benötigen würden.
Profi-Tipp: Kombinieren Sie mindestens einige Methoden. Ein kurzer Online-Diagnosetest in Verbindung mit einer Selbsteinschätzung ist eine wirkungsvolle und wenig aufwendige Kombination. Der Test liefert Ihnen objektive Ergebnisse; die Selbsteinschätzung deckt Selbstvertrauenslücken und Lernpräferenzen auf.
Schritt 4: Analysieren Sie die Lücke und legen Sie Prioritäten fest
Sie haben nun zwei Bilder vor Augen: die Kompetenzen, über die die Mitarbeiter bereits verfügen (Schritt 2), und die Kompetenzen, die ihnen noch fehlen (Schritt 3). Diese Differenz stellt Ihre Kompetenzlücke dar. In den meisten Fällen wird die Liste der Lücken lang sein. Nicht jede Lücke kann oder sollte auf einmal geschlossen werden.
Legen Sie Prioritäten anhand von zwei Kriterien fest:
Auswirkungen auf das Geschäft. Welche Lücken sind für das vom Kunden formulierte Ziel am schädlichsten? Konzentrieren Sie sich zuerst darauf.
Dringlichkeit. Der Umfang einer Lücke und ihre Dringlichkeit sind nicht dasselbe. Eine große Lücke ist nicht immer dringlich. Wenn eine Kompetenz erst in zwei Jahren benötigt wird, haben Sie Zeit, sie aufzubauen. Eine kleine Lücke kann jedoch kritisch sein, wenn eine Schlüsselkompetenz nur von ein oder zwei Personen beherrscht wird. Wenn diese das Unternehmen verlassen, geht diese Kompetenz über Nacht verloren; daher kann es dringlicher sein, sie im Team zu verteilen, als eine größere Lücke an anderer Stelle zu schließen.
Sobald Sie die Lücken nach Priorität geordnet haben, legen Sie für jede eine Maßnahme fest. Hierfür gibt es die 4B-Methode:
Aufbauen: Entwickeln Sie die Kompetenz intern durch Schulungen (hier kommen Ihre Dienstleistungen ins Spiel).
Kaufen: Empfehlen Sie dem Kunden, Personal für diese Kompetenz einzustellen.
Ausleihen: Ziehen Sie vorübergehend freiberufliche Fachkräfte oder Spezialisten hinzu.
Überbrücken: Gestalten Sie Rollen oder Arbeitsabläufe neu, um vorhandene Kompetenzen effektiver einzusetzen.
Für Berater dient diese nach Prioritäten geordnete Liste als Bericht für Ihren Kunden. Formulieren Sie sie als Empfehlung, nicht als Urteil.
Beispiel für eine Kompetenzlückenanalyse: Eine Beratungsfirma in der Praxis
Theorie ist nützlich, doch anhand eines realen Szenarios lässt sich die Funktionsweise leichter veranschaulichen. Hier finden Sie ein anschauliches Beispiel, das auf einem typischen Beratungsauftrag basiert.
Die Ausgangslage: Ein B2B-Softwareunternehmen beauftragteine Vertriebsberatung. Das Unternehmen hat kürzlich eine neue Produktstufe auf den Markt gebracht, doch das Vertriebsteam hat Schwierigkeiten, diese zu verkaufen – die Abschlussquoten für die neue Produktstufe liegen deutlich unter dem Zielwert. Der Kunde möchte diese Abschlussquoten innerhalb von sechs Monaten um 40 % steigern.
So führt die Beratungsfirma die Analyse durch:
Schritt 1: Umfang und Ziel. Steigerung der Abschlussquoten für die neue Produktstufe um 40 % innerhalb von sechs Monaten. Der Umfang umfasst alle 45 Vertriebsmitarbeiter in zwei regionalen Teams.
Schritt 2: Erforderliche Kompetenzen. Die Beratungsfirma identifiziert drei entscheidende Kompetenzen, jeweils mit einem angestrebten Kompetenzniveau: Produktkenntnisse für die neue Produktstufe (Experte), Umgang mit Einwänden (fortgeschritten) und Fragen zur Bedarfsermittlung (Mittelstufe).
Schritt 3: Ermittlung des aktuellen Niveaus. Die Beratungsfirma erstellt einen kurzen Online-Diagnosetest mit Fragen, die nach den drei Kompetenzbereichen kategorisiert sind. Der Test wird über ein markenspezifisches Lernportal bereitgestellt. Die Vertriebsmitarbeiter sehen das Logo des Kunden, nicht das Tool der Beratungsfirma. Alle 45 Vertriebsmitarbeiter absolvieren den Test innerhalb einer Woche. Ergebnisse: 60 % der Vertriebsmitarbeiter erreichen beim Produktwissen für die neue Stufe nicht das erforderliche Niveau, wobei sich die schwächsten Ergebnisse auf eines der beiden Teams konzentrieren.
Schritt 4: Analyse und Priorisierung. Das Produktwissen stellt die größte Lücke mit den größten geschäftlichen Auswirkungen dar, da Vertriebsmitarbeiter nichts verkaufen können, was sie nicht vollständig verstehen. Das Beratungsunternehmen entwirft ein aus vier Modulen bestehendes Microlearning-Programm, das auf die neue Produktstufe ausgerichtet ist, priorisiert die Einführung für das schwächere Team und stellt dem Kunden ein Dashboard zur Fortschrittsanzeige in Echtzeit zur Verfügung.
Das Ergebnis: Eine Analyse, eine Plattform, ein markenspezifisches Erlebnis für das Vertriebsteam des Kunden sowie eine Live-KPI-Berichterstattung, die der Kunde jederzeit einsehen kann. Das Beratungsunternehmen kann den „Vorher“-Zustand aufzeigen und den „Nachher“-Zustand belegen.
So berichten Sie Ihrem Kunden die Ergebnisse der Kompetenzlückenanalyse
Die Analyse selbst ist nur die halbe Arbeit. Wie Sie die Ergebnisse kommunizieren, entscheidet darüber, ob der Kunde den Ergebnissen vertraut, entsprechend handelt und Ihren Auftrag verlängert. Genau hier lassen viele Berater Geld auf dem Tisch liegen.
Einige Grundsätze, die stets funktionieren:
Visualisieren Sie die Lücken, listen Sie sie nicht nur auf. In Tabellenkalkulationen gehen Erkenntnisse unter. Diagramme, Dashboards und farbcodierte Scorecards machen die Lücken innerhalb von Sekunden deutlich. Kunden nehmen einen visuellen Bericht auf; einen schriftlichen überfliegen sie nur.
Verknüpfen Sie jede Lücke mit einem geschäftlichen Ergebnis. Sagen Sie nicht: „60 % der Vertriebsmitarbeiter verfügen über unzureichende Produktkenntnisse für die neue Stufe.“ Sagen Sie stattdessen: „60 % der Vertriebsmitarbeiter verfügen über unzureichende Produktkenntnisse für die neue Stufe, was der Hauptgrund dafür ist, dass die Abschlussquoten das Ziel verfehlen.“
Bieten Sie Ihren Kunden Zugriff auf Abruf. Das Warten auf vierteljährliche PDF-Berichte ist überholt. Kunden möchten sich einloggen und den Fortschritt überprüfen können, wann immer sie es benötigen. Echtzeit-Berichte ersparen Ihnen hin und her gehendes Korrespondieren und stärken das Vertrauen.
Vergleichen Sie die Entwicklung im Zeitverlauf. Eine einzelne Momentaufnahme ist informativ, aber eine Trendlinie ist überzeugender. Zeigen Sie den Fortschritt stets im Verhältnis zur Ausgangsbasis auf.
Ein aussagekräftiger, kundenfertiger Bericht enthält mindestens Folgendes:
Das ursprüngliche Geschäftsziel.
Die von Ihnen gemessenen Kompetenzen und deren jeweiligen Leistungsniveau.
Eine klare visuelle Darstellung der Lücken, geordnet nach ihrer Auswirkung.
Empfohlene Maßnahmen (Schulungen, Neueinstellungen, Neugestaltung von Rollen).
Erfolgskennzahlen und einen Zeitplan für die Schließung jeder Lücke.
Tipp: Eine Lernplattform mit integrierten visuellen Berichten erledigt den Großteil davon automatisch. Die Bewertung des Kompetenzniveaus, Bestehensquoten, ausgestellte Zertifikate und der Fortschritt im Zeitverlauf werden automatisch generiert, sobald die Teilnehmer die Schulung abschließen – eine manuelle Berichterstellung ist nicht erforderlich.
Laden Sie Ihre kostenlose Vorlage zur Kompetenzlückenanalyse herunter
Es ist mühsam, jedes Mal von Grund auf eine Kompetenzlückenanalyse durchzuführen. Um Ihnen den Einrichtungsaufwand zu ersparen, laden Sie unsere kostenlose Vorlage zur Kompetenzlückenanalyse herunter.
Darin finden Sie ein strukturiertes Rahmenwerk zur Erfassung folgender Informationen:
Angaben zu Rolle oder Team: Wer wird bewertet und in Bezug auf welche Rolle?
Erforderliche Kompetenzen und Kompetenzstufen: Die Fähigkeiten, die die Tätigkeit erfordert.
Aktuelle Kompetenzniveaus: Was die Bewertung ergeben hat.
Lückenwert und Priorität: Wie groß die Lücke ist und wie dringend sie geschlossen werden muss.
Empfohlene Maßnahme: Schulung, Einstellung, Ausleihe oder Überbrückung.
Sobald Sie diese Angaben eingegeben haben, verfügen Sie über eine kundenfertige Übersicht darüber, wie der aktuelle Stand ist und welche nächsten Schritte zu unternehmen sind.
Bieten Sie gezielte Schulungen mit Easy LMS an
Eine Kompetenzlückenanalyse ohne weitere Maßnahmen ist lediglich ein ansprechend formatiertes PDF. Der wahre Mehrwert entsteht erst, wenn die Ergebnisse in Schulungen umgesetzt werden, die die Lücke schließen.
So macht Easy LMS diesen Teil ganz einfach:
Zentralisierte Inhalte. Speichern Sie alle Ihre Kurse, Prüfungen und Zertifikate an einem Ort – für alle Kundenprojekte.
Wiederverwendbare Schulungsmaterialien. Erstellen Sie einen Kurs und eine Prüfung einmalig und nutzen Sie diese für mehrere Kunden wieder, ohne jedes Mal von vorne beginnen zu müssen.
Lernportale im eigenen Design. Jeder Kunde erhält seine eigene White-Label-Akademie: mit eigenem Logo, eigenen Farben und eigener URL. Ihr Tool, das Erlebnis Ihrer Kunden.
Visuelle Echtzeit-Berichte. Bestehensquoten, Durchschnittsnoten, ausgestellte Zertifikate und Aufschlüsselungen nach Kompetenzstufen – alle Berichte stehen Ihnen und Ihren Kunden auf Abruf zur Verfügung.
Starten Sie noch heute Ihre kostenlose Testphase und erleben Sie, wie viel einfacher die Durchführung messbarer, zielgerichteter Schulungen sein kann.
Was ist eine Qualifikationslückenanalyse?
Eine Kompetenzlückenanalyse ist ein strukturierter Prozess zur Ermittlung der Diskrepanz zwischen den Kompetenzen, über die eine Person, ein Team oder eine Organisation derzeit verfügt, und den Kompetenzen, die erforderlich sind, um gute Leistungen zu erbringen oder ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Das Ergebnis ist eine nach Priorität geordnete Liste der Lücken sowie Empfehlungen für Maßnahmen zu deren Schließung.
Worin besteht der Unterschied zwischen einer Analyse der Qualifikationslücken und einer Ermittlung des Schulungsbedarfs?
Beide Begriffe sind eng miteinander verbunden, jedoch nicht identisch. Eine Bedarfserhebung im Bereich Weiterbildung (TNA) ist umfassender; sie ermittelt alle Faktoren, die einen Schulungsbedarf begründen könnten, darunter Qualifikationslücken sowie Prozessänderungen, neue Vorschriften oder strategische Neuausrichtungen. Eine Qualifikationslückenanalyse ist gezielter: Sie misst konkret die Differenz zwischen dem aktuellen und dem erforderlichen Qualifikationsniveau. Viele Berater führen eine Qualifikationslückenanalyse als Teil einer umfassenderen TNA durch.
Wie messen Sie das Qualifikationsniveau im Rahmen einer Qualifikationslückenanalyse?
Der zuverlässigste Ansatz kombiniert zwei oder mehr Methoden: Online-Assessments oder diagnostische Tests, Selbsteinschätzungen, Beurteilungen durch Vorgesetzte, Interviews und vorhandene Leistungsdaten. Online-Tests sind am besten skalierbar, insbesondere wenn Sie große Gruppen bei mehreren Kunden bewerten, und sie stellen den einfachsten Weg dar, objektive Bewertungen für jeden Kompetenzbereich zu erhalten.
Wie oft sollten Sie eine Analyse der Qualifikationslücken durchführen?
Für etablierte Teams in stabilen Branchen reicht in der Regel eine Überprüfung pro Jahr aus. In schnelllebigen Branchen – also überall dort, wo sich Technologie, Vorschriften oder Geschäftsstrategien rasch verändern – ist eine Überprüfung alle sechs Monate oder sogar kontinuierlich sinnvoller. Viele Berater betrachten die Analyse von Qualifikationslücken mittlerweile als fortlaufenden Prozess und nicht mehr als einmaliges Projekt.
Welche Instrumente benötigen Sie, um eine Analyse der Qualifikationslücken durchzuführen?
Sie benötigen zumindest eine Möglichkeit, die erforderlichen Kompetenzen zu definieren, den aktuellen Kompetenzstand zu ermitteln und die Lücken aufzuzeigen. Für kleine Einzel- oder Teamanalysen reicht eine Tabellenkalkulation aus. Bei größeren Projekten beschleunigt ein Lernmanagementsystem mit Prüfungen, Fragenkategorisierung und anschaulichen Berichten den Prozess erheblich und verleiht ihm mehr Professionalität.