Die Geschichte von LMS: Von mechanischen Lehrmaschinen zum Cloud-basierten Lernen

Lernmanagementsysteme (LMS) sind heute ein fester Bestandteil moderner Schulungen. Sie sind flexibel, skalierbar und darauf ausgelegt, globale Teams zu unterstützen. Der Weg zu modernen cloudbasierten LMS-Plattformen ist jedoch nicht über Nacht entstanden. Er ist das Ergebnis von fast einem Jahrhundert Innovation, Experimentierfreudigkeit und technologischen Durchbrüchen.

Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Geschichte von LMS, beleuchtet die wichtigsten Meilensteine und erklärt, wie jede Phase die digitalen Lernsysteme geprägt hat, auf die wir uns heute verlassen.

Gepostet am
8. Mär 2017
Aktualisiert am
2. Feb 2026
Lesezeit
5 Minuten
Geschrieben von
Eliz - Produktvermarkter

Das mechanische Zeitalter (1920er–1950er Jahre): Die ersten Schritte in Richtung automatisiertes Lernen

Lange vor dem digitalen Lernen versuchten Erfinder bereits, eine bekannte Herausforderung zu lösen: „Wie können wir Menschen dabei helfen, selbstständig und in ihrem eigenen Tempo zu lernen, ohne dass ein Lehrer neben ihnen steht?“ Diese frühen Innovationen legten den Grundstein für das, was schließlich zum LMS werden sollte.

 

1924: Die Lehrmaschine: Der erste Schritt in Richtung Automatisierung

Im Jahr 1924 stellte der Psychologe Sidney Pressey die „Lehrmaschine“ vor, ein Gerät, das einer Schreibmaschine ähnelte. Es zeigte in einem Fenster eine Frage an und ermöglichte es den Lernenden, in einem anderen Fenster eine Antwort auszuwählen. Bei einer richtigen Antwort fuhr die Maschine fort.

Dies war das erste Mal, dass Lernen zu Folgendem wurde:

  • Selbstbestimmtes Tempo

  • Automatisiert

  • Feedback-orientiert

Erfahren Sie mehr darüber, wie sich dieses Konzept zum heutigen selbstbestimmten Lernen entwickelt hat.

 

1929: Der Problemzylinder: Verfolgung des Lernprozesses

Einige Jahre später führte M.E. Lazerte den „Problemzylinder“ ein, ein Gerät, das nicht nur die Antworten, sondern auch die Schritte bewertete, die ein Lernender unternahm. Dieser frühe Fokus auf den Prozess statt auf das Ergebnis spiegelt die heutigen kompetenzbasierten Lernmodelle wider.

 

1956: Das erste adaptive Lehrsystem

Mitte der 1950er Jahre machte die Lerntechnologie einen Sprung nach vorne. Gordon Park und Robin McKinnon-Wood entwickelten SAKI ins Leben, das erste adaptive Lehrsystem. Es passte den Schwierigkeitsgrad der Fragen automatisch an die Leistungen der Lernenden an.

 

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Die digitalen Grundlagen (1970er–1990er Jahre): Von Computern zu LMS-Software

Mit dem Einzug der digitalen Technologie konnte das Lernen endlich über physische Maschinen hinausgehen.

 

1970: Der Desktop-Computer kommt auf den Markt

Als Hewlett-Packard 1970 den ersten Desktop-Computer vorstellte, öffnete dies die Tür für computergestütztes Training (CBT). Frühe CBT-Programme waren einfach, führten jedoch multimediales Lernen und interaktive Module ein.

 

1982: TCP/IP ermöglicht Online-Lernen

1982 entwickelten Robert Kahn und Vint Cerf TCP/IP, das Kommunikationsprotokoll, das das Internet ermöglicht. Sobald Computer zuverlässig über Netzwerke miteinander verbunden werden konnten, musste das Lernen nicht mehr auf einem einzigen Rechner stattfinden.

Dieser Durchbruch ermöglichte:

  • Fernzugriff.

  • Intranetbasierte Schulungen.

  • Frühe Online-Kurse.

 

1990: Die erste kommerzielle LMS-Software

Die erste echte LMS-Software kam 1990 auf den Markt, als SoftArc eine Plattform für den Macintosh veröffentlichte. Zum ersten Mal konnten Unternehmen Kurse verwalten, Lernende verfolgen und Schulungsunterlagen an einem Ort speichern.

In dieser Ära wurde eingeführt:

  • Zentralisiertes Lernmanagement.

  • Digitale Kurskataloge.

  • Funktionen zur frühzeitigen Berichterstattung.

 

Standardisierung und Open-Source-LMS (2000er Jahre): Der Aufstieg von SCORM und Moodle

Mit der zunehmenden Verbreitung von LMS wurde die Notwendigkeit einer Standardisierung deutlich. Anfang der 2000er Jahre wurde SCORM eingeführt. SCORM ermöglichte die Wiederverwendung von Lerninhalten auf verschiedenen LMS-Plattformen – ein wichtiger Durchbruch für Skalierbarkeit und Interoperabilität.

Zur gleichen Zeit entstanden Open-Source-LMS-Plattformen. Moodle, das 2002 auf den Markt kam, machte Online-Lernen für Schulen und Organisationen mit begrenztem Budget zugänglich. Open-Source-Systeme beschleunigten die Innovation und die weltweite Verbreitung.

Erfahren Sie mehr über Open-Source-LMS.

 

Einführung von cloudbasierten LMS und SaaS (2010er Jahre): Der Wandel hin zu skalierbarem Online-Lernen

In den 2010er Jahren wurden LMS-Plattformen zu cloudbasierten LMS Lösungen. Anstatt Software intern zu hosten, konnten Unternehmen online auf LMS-Plattformen zugreifen, die automatische Updates, verbesserte Sicherheit und bessere Skalierbarkeit boten.

Wichtige Entwicklungen in diesem Zeitraum:

  • Unterstützung für mobiles Lernen.

  • API-Integrationen mit HR- und CRM-Tools.

  • Verbesserte Analysen und Berichterstellung.

  • Abonnementbasierte Preismodelle.

Durch diese Veränderung wurde die LMS-Technologie nicht nur für Großunternehmen, sondern auch für kleine und mittelständische Unternehmen zugänglich.

 

Datengestütztes Lernen: xAPI und LRS (Mitte der 2010er Jahre)

Das traditionelle LMS-Tracking beschränkte sich auf Kursabschlüsse und Testergebnisse. Um umfangreichere Lerndaten zu erfassen, wurden xAPI (Experience API) und Learning Record Stores (LRS) eingeführt.

Diese Technologien ermöglichen es Unternehmen, Lernerfahrungen über das LMS hinaus zu verfolgen, darunter:

  • Lernen am Arbeitsplatz.

  • Simulationen.

  • Mobile und Offline-Aktivitäten.

Dies markierte den Übergang vom einfachen Kursmanagement zur Lernanalytik.

 

LMS heute (2020er Jahre): KI, Automatisierung und personalisiertes Lernen

Moderne LMS-Plattformen haben sich weit über reine Tools zur Bereitstellung von Inhalten hinaus entwickelt. Heute fungieren sie als intelligente Lernökosysteme, die Unternehmen dabei helfen, das Lernen zu skalieren und gleichzeitig für jeden Lernenden relevant zu halten.

Künstliche Intelligenz unterstützt diesen Wandel zunehmend, indem sie Folgendes ermöglicht:

  • Personalisierte Inhaltsempfehlungen.

  • Automatisierte Bewertungen und Feedback.

  • Kompetenzbasierte Lernpfade.

  • Integration mit HR- und Leistungswerkzeugen.

Durch die Automatisierung von Verwaltungsaufgaben und die Personalisierung von Lernprozessen hilft KI den Anbietern von Schulungen, sich mehr auf die Wirkung und weniger auf die Verwaltung zu konzentrieren.

 

Wie geht es weiter mit Lernmanagementsystemen?

Das nächste Kapitel in der Entwicklung von LMS nimmt bereits Gestalt an. Da Unternehmen zunehmend auf kontinuierliches Lernen und die Entwicklung von Fähigkeiten setzen, werden LMS immer intelligenter, vernetzter und stärker in den Arbeitsalltag integriert.

 

KI-gestütztes Coaching

KI wird über Empfehlungen hinausgehen und Echtzeit-Unterstützung bieten, indem sie Lernende durch Aufgaben führt und Ressourcen zum richtigen Zeitpunkt bereitstellt.

 

Immersives Lernen (AR/VR)

Virtuelle und erweiterte Realität werden es einfacher machen, komplexe Fähigkeiten sicher und wiederholt zu üben.

 

Echtzeit-Kompetenzintelligenz

LMSs bilden organisatorische Fähigkeiten dynamisch ab und geben Führungskräften einen Live-Überblick über Stärken, Lücken und neu entstehende Bedürfnisse.

 

Tiefgreifendere Analysen und Wirkungsmessung

Lerndaten werden vorausschauender und stärker mit den Geschäftsergebnissen verknüpft sein.

 

Vollständig personalisierte Lernwege

Jeder Lernende wird einen dynamischen Weg einschlagen, der von seinen Zielen, seiner Rolle, seiner Leistung und seinem bevorzugten Lernstil geprägt ist.

 

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Nützliche Quellen:

  1. Die Geschichte der Lernmanagementsysteme: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

  2. Eine kurze Geschichte des LMS

  3. Erforschung der Ursprünge und der Entwicklung von Lernmanagementsystemen im Laufe der Geschichte

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Lernmanagementsystem (LMS)?
What are the main features of learning management systems?
Was sind die 5 wichtigsten Sicherheitsmerkmale von Online Lernmanagementsystemen?
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